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Constantin Film halten


15.11.2001
Consors Capital

Der Analyst Peer Beers von Consors Capital stuft die Aktien der Constantin Film AG (WKN 580080) weiterhin auf "halten" ein.

Die Zahlen für das dritte Quartal 2001 bei der Constantin Film AG (Umsatz: 40,9 Mio. Euro; EBIT: 5,3 Mio. Euro) hätten sich dank der Koproduktion "Der Schuh des Manitu" als durchaus positiv erwiesen.

Die vom Unternehmen zuletzt im Oktober nach unten korrigierte Gesamtjahresprognose eines EBIT von zwei bis fünf Mio. Euro (ohne Sonderabschreibung wegen Umstellung der Abschreibungsmethodik auf das Filmvermögen) bei einem Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro solle erreicht werden können, da sich nach neun Monaten der Umsatz bereits auf 85,9 Mio. Euro und das EBIT auf 3,6 Mio. Euro belaufe. Vor Sonderabschreibung gehe man bei Consors Capital damit von EPS von 0,26 Euro für das Gesamtjahr 2001 aus. Das zum Halbjahr noch mit -1,7 Mio. Euro negative EBIT sei insbesondere auf die in 2001 schlecht besuchten Fremdproduktionen (z.B. Enemy at the Gates, The Score) zurückzuführen gewesen.


Der Verleiherlös des kommenden Quartals hänge bei Constantin in größerem Maße vom Erfolg einer Fremdproduktion, dem im November angelaufenen Film "Banditen" ab, der bisher über 300.000 Besucher vermeldet habe. Allerdings seien auch im vierten Quartal noch weitere Einnahmen durch den "Schuh des Manitu" zu erwarten.

Fraglich bleibe jedoch, ob das Geschäftsmodell langfristig starke Wachstumspotenziale freisetzen könne, da zur Zeit alle Anbieter auf dem deutschen Markt allein über Qualitätssteigerungen in Hoffnung auf Blockbuster die Marktanteile zu erhöhen versuche. Denn einer Erhöhung der Anzahl der Filmreleases seien durch die Aufnahmefähigkeit des Kinomarktes derzeit klare Grenzen gesetzt. Aufgrund dieser Tendenzen spreche für eine positive Entwicklung von Constantin insbesondere Branchenerfahrung und Know-how des Produzenten Bernd Eichinger.

Allerdings könne man bei Consors Capital aufgrund der veränderten Marktsituation die bisherigen Gewinnschätzungen nicht mehr aufrecht erhalten und habe sie insbesondere für die Jahre 2001 und 2002 drastisch gekürzt (jetzt 2001: -2,49 Euro; 2002: 0,39). Dementsprechend habe sich auch der Fair Value von 10,63 auf 9,35 Euro je Aktie reduziert.

Bei der Börseneinschätzung müsse aufgrund der derzeit geringen Visibilität des Filmgeschäftes ein zusätzlicher Abschlag gemacht werden, der sich auch in der Tatsache dokumentiere, dass das Unternehmen - im Gegensatz zum letzten Jahr - erst im Laufe des Dezembers Prognosen über die Geschäftsentwicklung des kommenden Jahres abgeben dürfe.

Bei Consors Capital beläuft sich daher das Kursziel für die Constantin Film Aktie auf acht Euro und das Rating wird unverändert auf "halten" belassen.




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